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Artikel nach Datum gefiltert: November 2018

In Deutschland haben sich im vergangenen Jahr 2 von 3 Personen im Internet nach gesundheitsrelevanten Informationen erkundigt. Mehr als 60 Prozent informieren sich zudem laut einer aktuellen Studie aus Deutschland vor dem Arztbesuch über ihre Krankheit oder wohDr. Google hilftl eher über ihr gesundheitliches Problem.

Ist durch Dr. Google jeder selbst in der Lage, vor dem Arzt-Patienten-Gespräch seiner Krankheit einen richtigen Namen zu geben? Können wir dadurch heute als Nicht-Medizinier selbst Diagnosen stellen? Ausgehend von der eigenen Diagnose beginnen einige Menschen mit der Selbstbehandlung. Ein sehr gefährlicher Schritt.

Es gibt ein gesundheitliches Problem - kein Problem denken sich viele, denn es gibt ja schließlich Dr. Google 24/7. Google greift dabei auf eine Vielzahl von Angeboten zurück, deren primäres Ziel es aber nicht unbedingt sein muss, richtige und vollständige Informationen anzubieten. Nicht selten ist der kommerzielle Gedanke ausgeprägter als der humanitäre.

Laut einer Studie (deren Quelle ich leider nicht mehr auffinden kann) gaben die befragten User an, dass die Internet-Recherche dazu beigetragen hat, das eigene Gewissen zu beruhigen. Ein Umstand, der zu einem falschen Sicherheitsgefühl verleiten kann. Die Suchenden sollen hier keinesfalls alle als schlechte Strategen bei der Verwendung von Google dargestellt werden, viel eher ist es aber so, dass wir Suchenden schnell mit dem zufrieden sind, was uns angezeigt wird.

Das Problem ist, wir haben nie richtig gelernt, worauf es bei einem Informationsangebot ankommt. Eine wichige Hilfestellung dazu finden Sie auf meiner Homepage. Sie finden dort die notwendigen Informationen und Anleitungen, um eine Informationsangebot besser bewerten zu können.

Während nun rund 50 Prozent der Befragten beruhigt waren, waren mehr als 40 Prozent aufgrund ihrer Nachfroschungen verängstigt. Rund jeder Fünfte fühlte sich aufgrund der gefundenen Daten und Empfehlungen schlechter als vor der Suche. Wer beispielsweise nach Kopfweh sucht, der bekommt von einem Flüssigkeitsmangel bis zu einem Hirntumor alle Optionen auf seinem Bildschirm angeboten. Kritisches Denken und Vorsicht sind daher immer geboten.

Auf keinen Fall sollte aber damit begonnen werden, eine eigene Therapie zu starten oder eine begonnene Therapie vorzeitig ohne Rücksprache mit dem Arzt des Vertrauens zu beenden. Versprechungen werden im Internet und vor allem in den sozialen Medien viele gegeben. Lesen und vergessen kann in diesem Fall die Therapie der Wahl sein. Es spricht überhaupt nichts dagegen, wenn man sich um seine eigene Gesundheit kümmert und mehr über den eigenen Körper erfahren möchte. Ich empfehle aber, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen und wichtige Entscheidungen immer mit einem Experten im Vorfeld abzusprechen.

Ein gut informierter Mensch kann einfach bessere Entscheidungen treffen, denn wer kann schließlich besser wissen, was er möchte oder wie es am besten ist?

In diesem Sinne - informieren ja, selbst therapieren nein.

Winterzeit ist Erkältungszeit. Wenn die Temperaturen draußen langsam runter gehen und wir uns immer mehr in die eigenen vier Wände zurückziehen, nehmen auch die Erkältungen und Grippefälle zu. Damit Sie in Zukunft gestärkter in den Kampf gehen können, zeige ich Ihnen ein paar evidenzgeprüfte Maßnahmen zur Steigerung Ihrer Immunabwehr.

Egal ob Sie sich in einem Klassenzimmer, in einem Büro oder in einem öffentlichen Verkehrsmittel befinden, überall treffen Sie in der kalten Jahreszeit auf Schnupfnasen oder hustende Fahrgäste treffen. Gegen diese Art von Erkrankungen oder besser gesagt körperlichen Beeinträchtigungen gibt es noch keine Impfungen wie beispielsweise bei Influenza oder ein anderes Allheilmittel. Damit aber Sie nicht gleich beim ersten Husten einer anderen Person ebenfalls infiziert werden, gibt es ein paar hilfreiche Maßnahmen zum Schutz:

  • Gründliches Händewaschen: Mit Ihren Händen greifen Sie Türschnallen, Telefonhörer oder andere Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens an. Reinigen Sie daher Ihre Hände mehrmals pro Tag mit einem geeigneten Reinigungsmittel.
  • Schlafgewohnheiten: Achten Sie unbedingt darauf, dem Körper in regelmäßigen Abständen genug Schlaf zur Regeneration zu geben.
  • Körperliche Aktivität: bewegen Sie sich täglich an der frischen Luft
  • Sauna: Wechselduschen oder Saunagänge stärken das Immunsystem
  • Verstärkte Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen

 

In einem anderen Beitrag haben wir uns über zu große Brüste bei Mädchen und Frauen unterhalten. Nachdem zu diesem Thema sehr viele Anfragen in letzter Zeit gekommen sind, möchte ich mich auch der anderen Seite widmen. resizeB22Was, wenn die Brüste bisher nicht die gewünschte Größe erreicht haben?

Es steht außer Zweifel, dass die Entwicklung der Brüste eine bestimmte Zeit braucht und nicht jede Entwicklung gleich abläuft. Vor allem an die jüngeren Leserinnen daher der Ratschlag, bitte nicht gleich verzweifeln. Nichts ist für viele daher naheliegender als eine Brust-OP - eine Option, die aber nicht die erste Wahl sein sollte. Ich habe daher im Internet recherchiert und euch 4 Methoden herausgesucht, die auf natürliche Weise das Brustwachstum bei Mädchen in der Pubertät, also ohne lästige OP, Abhilfe versprechen. Keine der genannten Methoden wird die Körpchengröße stark erhöhen, aber kann vielleicht dazu beitragen, optisch eine Verbesserung zu erreichen.

An alle Kritiker gleich eines vorweg - wir arbeiten hier nicht mir streng wissenschaftlichen Vorschlägen, sondern mit Tricks, die nicht nur optisch, sondern auch psychisch helfen sollen.

 

Brustwachstum beschleunigen - Methode 1 - Das Auge des Betrachters soll mehr sehen als vorhanden ist.

Wir möchten nun versuchen, nach außen hin, die Weiblichkeit voller darzustellen. Wer einen weiten Pullover trägt oder ständig in einer geknickten Haltung unterwegs ist, der oder besser gesagt, die bringt die eigenen Formen nicht richtig zur Geltung. Steh gerade und aufrecht, drücke die Schultern nach hinten und den Kopf nach oben. Zu guter Letzt noch das Wichtigste - die Brust leicht nach vorne drücken. Das verbessert nicht nur dein Stimmvolumen oder dein Selbstvertrauen, sondern zeigt, was du hast und worauf du stolz sein kannst.

 

Brustwachstum beschleunigen - Methode 2 -  Kleider machen Leute und erzeugen gewünschte Effekte

Wenige wissen es, dass mit Hilfe geeigneter Kleidung ein optische Täuschung erreicht werden kann. Warum also nicht probieren. Unterstreiche deine natürlichen Kurven und zieh eine Bluse an, die gerüscht, gekräuselt oder gerafft ist. Dein Brustbereich wirkt durch diese Illusion größer. Quer gestreifte Muster sind ebenfalls in der Lage, einen vorteilhaften Effekt in dieser Region zu erzeugen.

 

Brustwachstum beschleunigen - Methode 3 -  Der BH als Wunderwaffe

Jede weiß, ein guter Poster hilft nicht nur beim Schlafen, sondern auch beim Ausfüllen des BHs. Ein Push-up BH sorgt für mehr Höhe und schon schaut es aus, als wäre dahinter viel Brust. Mit dem passenden Outfit kann die Wirkung ebenfalls verbessert werden. Achte aber trotzdem immer auf die richtige Größe. Im Zweifelsfall beraten lassen. Ein Sport-BH neigt gerne dazu, deine Brust flacher aussehen zu lassen - die gewünschten Kurven gehen somit verloren.

 

Brustwachstum beschleunigen - Methode 4 - Ausstopfen ist uncool

Naheliegend ist eine mechanische Hilfe mit Füllmaterial. Nicht nur, dass es mit der Zeit unbequem wird, kann die Haut dadurch auch irritiert werden. Was aber, wenn dein Füllmaterial herausrutscht und von anderen gesehen wird? Stopfen wir lieber nicht, denn diese Blamage wollen wir uns auf keinen Fall leisten.

Natürliche Alternativen sind mit Vorsicht zu genießen. Wer auf die Kraft von Kräutern vertraut, der kann schnell in die Irre geführt werden. Wer von uns kennt schon alle Kräuter beim Namen oder deren Wirkung. Was also, wenn im Internet das Kraut X angeboten wird. Natürlich nicht billig, aber zumindest im Angebot. Fenchel, Kava, Frauenwurz oder Bockshornklee werden in diesem Zusammenhang immer wieder genannt. Im Sinne einer ausgeprägten Gesundheitskompetenz rate ich davon ab, diese oder andere "natürlichen" Hilfsmittel ohne Beratung mit einem Experten in Betracht zu ziehen. Viel zu groß ist der mögliche Schaden.

 

Wenn wir davon ausgehen, dass die Brustgröße in einem direkten Zusammenhang mit unseren genetischen Eigenschaften steht, dann können wir auch leichter nachvollziehen, dass Öle der Cremes ebenfalls nur eine geringe nachhaltige Wirkung haben können. Handelt es sich um hormonelle Mediaktaionen, dann sollte bedacht werden, dass das einen Eingriff in den Hormonhaushalt darstellt - bitte nicht ohne medizinische Rücksprache. Die Brustmassage - hier findet ihr sicher die eine oder andere Hilfestellung im wahren Leben (sofern alt genug).

 

Welches Thema soll in Zukunft noch behandelt werden? Hinterlasst mir doch bitte einen Kommentar oder schreibt mir.

 

Die Buchgeschäfte sind voll von Büchern, die einen schnellen Abnehmerfolg garantieren. Das Internet quillt ebenfalls förmlich über von neuartigen Ideen, die Erfolge ohne großen Aufwand in nur wenigen Tagen versprechen. Wer nicht den marktschreierischen Versprechen vertrauen möchte und sich lieber auf die Kraft der Natur verlässt, der greift in letzter Zeit immer häufiger auf die Unterstützung von Probiotika wie Laktobazillen oder Bifidobakterien zurück.

Stellen wir uns als gesundheitskompetente Bürger trotzdem die Frage, ob diese Mikroorganismen wirklich eine wirksame Hilfe darstellen, oder ob es wieder nur ein leeres Versprechen eines geschäftstüchtigen Unternehmers war.

Der Markt für Abnehmprodukte ist riesig. Angefangen von Pillen bis zu spezielle Geheimdiäten gibt es alles für Geld zu bekommen. Warum auch nicht? In den Industrieländern sind Übergewicht und Fettleibigkeit mittlerweile zu einem der wichtigsten Gesundheitsprobleme herangewachsen. Damit einher gehen eine Vielzahl von Krankheiten, beispielsweise Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Arthrose.

15 Sekunden - solange habe wir Zeit, um jemanden für unser Vorhaben zu gewinnen. Genau das ist das Motto von Fifteen Seconds, einer der größten Veranstaltungen dieser Art in Österreich. In der 6. Veranstaltung dieser Art wird es wieder viele tolle nationale und internationale Speaker geben. Es freut mich besonders, dass ich meinen Website-Besuchern und Blog-Lesern mitteilen darf, dass ich bei der nächsten Veranstaltung in Graz/Steiermark im Sommer 2019 mit sehr großer Wahrscheinlichkeit einen Workshop abhalten darf und werde. Fixiert ist es noch nicht - die Zeichen stehen aber gut für mich. 

Workshop "Planlos im 21. Jahrhundert"Riegler Speaker

So zumindest der aktuelle Arbeitstitel meines Workshops. Nino Groß der Kommunikationschef von Fifteen Seconds meint in einem Interview, dass es wie bei einem Date oder einer Werbung ist, man muss innerhalb von Sekunden überzeugen das Publikum überzeugen (In Anlehung an Kleine Zeitung, 24. Okt. 2019). Genau das will auch der Titel meines Workshops. Wir leben in einem Informationszeitalter mit toller Technik und trotzdem sind wir mehr oder weniger in vielen Dingen planlos unterwegs. Es fehlt uns an Wissen und Orientierung in Gesundheitsfragen - ausgedrückt in einer geringen Gesundheitskompetenz. Sind wir vielleicht doch nur Informationsgiganten in einer Welt von Umsetzungsdilettanten?

Ein kurzer Vorgeschmack auf den geplanten Inhalt:

Jeder nützt sie, doch kaum einer schöpft das volle Potential aus. Wir suchen damit Antworten auf Fragen und geben uns mit dem zufrieden, was uns vorgeschlagen wird.

Zwei von drei Internetusern suchen nach gesundheitsrelevanten Informationen und kaum einer macht sich darüber Gedanken, ob die angebotenen Informationen wirklich vertrauenswürdig sind. Wenn es um unsere Gesundheit geht, dann sollten wir kritischer werden und Dr. Google nicht länger blind vertrauen. Die Gesundheitskompetenzen der Österreicher sind so schlecht, dass jeder zweite kaum noch in der Lage ist, seine eigene Gesundheit zu managen.

In den vorigen Jahrhunderten ist man davon ausgegangen, dass lesen und schreiben keine Fähigkeiten sind, die jeder erlernen kann. Heute stehen wir wieder vor so einer Weggabelung. Ist es notwendig, dass wir einfachste statistische Informationen verstehen können? Sollen diese weiterhin ein unerklärliches Mysterium bleiben?

Welchen Sinn macht es, wenn wir verstehen, warum statistisch gesehen ein verheirateter Familienvater, der womöglich Vegetarier ist und eine Glatze besitzt, länger, gesünder und erfolgreicher lebt, als ein Mann, ohne diese Eigenschaften? Welche Rolle spielt es, wenn es in einer der Schlagzeile heißt: „Erhöhter Bierkonsum lässt Krebsfälle ansteigen“? Ist das Bier schuld oder ist einfach die medizinische Versorgung schlechter geworden? Ist ein doppelt so hohes Risiko wirklich gefährlich?

 

Es ist klar, wenn es um unsere eigene Gesundheit oder auch um unseren wirtschaftlichen Erfolg geht, dass wir alles in unserer eigenen Hand haben müssen und nicht abhängig von anderen sein dürfen. Im Workshop möchte ich die Problembereiche aufzeigen und einfach verständliche und umsetzbare Lösungsvorschläge anbieten. Ein Vorhaben, dass sicher auch alle anderen Referenten mit ihren Themen auch verfolgen.

 

Update: Ich wurde gestern darüber informiert, dass aufgrund von internen Umstrukturierungen der Seminarteil der Veranstaltung verkürzt und mein Vortrag ersatzlos gestrichen wurde. Schade. 

 

Quelle: Kleine Zeitung

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