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06/08/2017

Disruptive digitale Innovationen im Bereich der Gesundheitskompetenz

In den letzten Wochen wurde mir prophezeit, dass Dienstleister in Zukunft mit Ihren Kunden nur mehr in digitaler Form in Kontakt treten werden. Warum auch nicht. Es geht schnell und ist kostengünstig.

In der Gesundheitsbranche wird es nicht anders sein. Krankenversicherungen und selbst Ärzte (Stichwort Telemedizin) werden in Zukunft immer stärker auf digitale Kommunikationsformen zurückgreifen. Sowohl Diagnose als auch Behandlung werden von diesem Trend auf lange Sicht stark davon profitieren. Der Einsatz der dieser vielversprechenden Technik ist aber keineswegs neu – viele Untersuchungen wären heute gar nicht möglich, wenn wir uns den neuen Möglichkeiten in der Vergangenheit verschlossen hätten.

Eine Veränderung hin zur weiteren Digitalisierung verlangt aber Anpassungen unter Ausnutzung bestimmter persönlicher Fähigkeiten. Diese Fähigkeiten umfassen in diesem Fall auch die digitalen Kompetenzen. Inwiefern diese aber ausreichend vorhanden sind, bleibt dahingestellt.

 

 

Fördermöglichkeiten

Die Firmen Novartis Pharma und Hexal haben zusammen einen Preis im Wert von 50.000 Euro ausgeschrieben. Dieser Impuls zielt darauf ab, innovative Ideen im Bereich der Digitalisierung zu fördern. Mehr Informationen dazu finden Sie auf http://www.novartis.de/dgp

Der Gesundheitsfonds Steiermark setzt ebenfalls Impulse mit dem „Förderungscall Gesundheitskompetenz“ und vergibt für innovative Projekte Fördergelder in der Summe von 200.000 Euro pro Projekt. 

 

Inhaltliche Ausrichtungen

In der digitalen Welt nach Lösungen suchen

Viele Ideen zielen alleine darauf ab, Wissen zu vermitteln. Beispielsweise soll die Zielgruppe erfahren, warum es gut ist, eine ausgeprägte Gesundheitskompetenz zu besitzen. Wichtiger wäre es aber aus meiner Sicht, wenn wir zeigen können, wie wir mit Hilfe einer ausgeprägten Gesundheitskompetenz eigene Probleme in unterschiedlichen Lebenslagen besser lösen können. Wenn das gelingt, dann sollten die Zielgruppen aus eigenem Interesse daran interessiert sein, individuelle Lösungen zu suchen. Wenn wir aber nur das „Warum“ und das „Verhalten“ in einer bestimmten Situation antrainieren, dann wird die Nachhaltigkeit unserer Programme vermutlich gering sein.

Kompetenzen zu vermitteln heißt keinesfalls ein gewünschtes Verhalten anzulernen, denn ein einstudiertes Verhalten hilft nur in der jeweiligen Situation und nicht in den unterschiedlichen Situationen des Alltages.

 

Anregung

Aufgrund von aktuellen Gesprächen mit vielen Organisationen weiß ich, dass in der Steiermark und in Wien überlegt wird, Projektideen beim „Förderungscall Gesundheitskompetenz“ einzureichen. Ohne auf die Strukturen und den damit verbundenen Problemen in den Organisationen eingehen zu wollen, möchte ich trotzdem anregen, dass im Laufe der Projektumsetzung mit Hilfe einer zentralen Plattform ein Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren stattfindet. Viel zu groß ist wieder die Gefahr, dass im Gießkannenprinzip nur bestimmte Bevölkerungsschichten eine bestimmte Zeit vom Impuls des Fördercalls profitieren. Durch Sicherstellung der Finanzierung durch einen Fördergeber sollte es möglich sein, erstellte Angebote in einer für alle akzeptablen Weise zugänglich zu machen (die Argumente dagegen kenne ich). Zumindest sollte zwischen allen Projektverantwortlichen ein erster Austausch initiiert werden. Gerne bin ich bereit, hier am Aufbau einer zentralen Plattform mitzuwirken oder diese in Form einer digitalen Lösung / Plattform zur Verfügung zu stellen.

 

Einladung zu einer Kooperation

Wie eingangs erwähnt, wird die Zukunft digital sein. Digitale Bildungsangebote gerade im Bereich der Gesundheitskompetenz sind in Österreich so gut wie nicht vorhanden. Lernplattformen wie Coursera oder edX sind hier aufgrund der finanziellen Möglichkeiten der Projektersteller wesentlich weiter. Dortige Angebote sind in den meisten Fällen kostenlos (die Zertifikate über den erfolgreichen Abschluss eines Kurses sind kostenpflichtig) aber in englischer Sprache und somit wieder nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung interessant. In Zusammenarbeit mit anderen Organisationen wäre es aber aus meiner Sicht durchaus denkbar, hier ähnliche Projekte in unbürokratischer Weise auf die Beine zu stellen. 

 

Letzte Änderung am 01/02/2020

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