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29/12/2019

Digitalisierung kennt keine Grenzen in der Praxis

Duschen wir morgen nur mehr kalt oder doch noch heiß? Heißt mein neuer Kollege Chatbot? Digitalisierung hin oder her – manches wird sich ändern, manches nicht.

Immer wieder werde ich von Menschen gefragt, wie und in welchen Bereichen sich das Leben für sie ändern wird. Die Digitalisierung ist oft in den Schlagzeilen und viele Menschen haben deswegen um Ihren Job Angst. Ist der digitale Darwinismus wirklich so grausam? Ist die empfundene Ehrfurcht wirklich berechtigt oder ergeben sich vielleicht auch neue Perspektiven für den Betrachter? Aus diesem Grund habe ich mich auf die Suche nach passenden Beispielen in der Praxis gemacht. Angedacht ist es, diesen Beitrag laufend mit interessanten Beispielen zu erweitern. Gerne nehme ich Ihre Beispiele in diese Liste auf. Ein formloses Mail mit Link oder Text genügt.

Digitalisierung heißt aber nicht, wie oft angenommen wird, dass eine Maschine die Tätigkeit eines Mitarbeiters übernimmt und diesen umgehend ersetzt. Vielmehr geht es darum, bestehende Optionen auszureizen und neue Möglichkeiten zu nützen. Wenn spezifische Datensätze bereits vorhanden sind, so geht es darum, daraus Handlungsoptionen für die Zukunft abzuleiten. Nicht jeder Datensatz verfügt aber über die Qualität, gewinnbringende Informationen mit Mehrwert abzuleiten. Über Daten zu verfügen oder blind einer Datensammelwut zu folgend ist also nicht immer zielführend und ausreichend.

 

Im ersten Teil geht es um das Internet der Dinge, kurz IOT

 

Digitalisierte Kühlsysteme

 

Auf verschiedenen Plattformen wurde bereits über die Möglichkeit geschrieben, den eigenen Kühlschrank an das Internet anzubinden. Der Vorteil liegt auf der Hand – das integrierte System aus Sensoren erkennt, wann eines der Lieblingsprodukte zu Ende geht. Beispielsweise könnte eine App im Vorfeld auf diesen Umstand hinweisen oder eine automatische Bestellung einleiten. Für die Wertschöpfungskette ergeben sich hier aber neue Ansatzpunkte, denn einerseits können die Kühlschrankhersteller weitere Kooperationen eingehen und somit Ihr Betätigungsfeld erweitern und andererseits gibt es neue Möglichkeiten für regionale Anbieter (Biohöfe, Lebensmittelhersteller, Supermärkte) und diverse Zusteller.

 

Neue Chancen für Nahversorger durch Digitalisierung

 

Geräteproduzenten, Installationen und sonstige Wartungsbetriebe

 

Immer dann, wenn es einen Verbrauch am eigentlichen Gut gibt, spielt die Wartung eine große Rolle. Sensoren sind in der Lage, Veränderungen wie beispielsweise Verschleiß oder undichte Stellen zu erkennen. Werden diese früh genug erkannt und behoben, dann sind längere Geräteausfälle und große Reparaturen oft nicht mehr der Fall. Gegebenheiten, die Kosten sparen.

Wer sich nun um diese Sensoren kümmert, ist in der Lage, die entsprechenden Lösungen anzubieten. Beispielsweise durch den Verkauf der Verbrauchsgüter, zeitgerechte Servicearbeiten, Optimierung der Service- und Wartungstermine, Generierung weiterer Systemdaten und deren Auswertung oder die Vernetzung relevanter Akteure unter der eigenen Leitung. Nicht weniger interessant ist dabei die Option des Upsellings. Stimmen die Chemie und am Ende der Nutzen für alle Beteiligten, so steht einer erweiterten Geschäftsbeziehung nichts im Wege.

 

Neue Betätigungsfelder beim gleichen Kunden

 

Der grüne Daumen wird digital

 

Wer kennt nicht das Phänomen der brauen Blätter im eigenen Heim? Man kümmert sich liebevoll um die eigenen Pflanzen und trotzdem sterben sie. Nicht selten ist das Problem die erhöhte Wasserzufuhr – aber das nur am Rande. Wie wäre es, wenn ein geschulter Pflanzendoktor die Überwachung des Gesundheitszustandes übernehmen würde? So was gibt es nicht? Warum nicht? Eine Gärtnerei, die auf den Zug der Digitalisierung aufspringt, könnte beispielsweise diese Rolle übernehmen und daraus ein eigenes Geschäftsmodell entwickeln. Über das Internet werden relevante Daten übertragen und sollte mittels „Screening“ ein Grenzwert überschritten werden, so werden entsprechende Tipps zur Verfügung gestellt. Sollten Fragen zur Pflege auftreten, so wäre beispielsweise der Experte via Video-Call zeitnah erreichbar. Ist der Kundenstock einmal groß genug, dann kann das Service günstig für den Pflanzenfreund angeboten werden. Ihre Lieblingspflanze würde es Ihnen bestimmt danken. Für die Gärtnerei wiederum wäre es eine weitere Einnahmequelle und eine besondere Form der Kundenbindung. Im Gesundheitsbereich sind ähnliche Modelle schließlich auch am Markt und sie funktionieren gut.

 

der grüne Daumen wird digital

 

Quelle: In Anlehung an D. Theil, 7 Beispiele für Digitalisierung im Mittelstand

Letzte Änderung am 17/08/2021

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Alexander Riegler, MPH, EMPH, BSc.

 

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