Riegler Alexander, MPH, EMPH

Wissen vermitteln - nachhaltige Gesundheit für alle schaffen

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Ich werde immer wieder gefragt, ob ich nicht einmal was zum Thema Ernährung schreiben kann. Gerne. Daher würde ich vorschlagen, wie wenden uns heute gleich einmal dem Frühstück zu. Ich muss aber anmerken, dass das nicht unbedingt mein Fachbereich ist. Nachdem ich aber vor kurzem einen Vortrag über Gesundheitsmythen auf der Urania in Graz hatte, kam ich mit den Ernährungslügen in Kontakt. Was hilft uns beim Abnehmen und welche Produkte sollen wir auf keinen Fall konsumieren? Gesundheitskompetenzen umfassen meiner Meinung nach auch den Ernährungsbereich, daher müssen wir unser Wissen auch in diesem Bereich festigen.

 

Gerade am Morgen ist die Zeit knapp und viele verzichten lieber auf das Frühstück anstatt auf 10 Minuten im Bett. Andere wiederum versuchen auf diese Weise bereits Kalorien zu sparen, um damit am Ende abzunehmen. Mit diesem Mythos möchte ich aber gleich am Anfang aufräumen. Die Idee sich eine Mahlzeit zu sparen um damit abzunehmen ist leider unbrauchbar. Bereits mehrere Studien haben gezeigt, dass Frühstückmuffel auf den gesamten Tag gesehen in Summe mehr Kalorien aufnehmen als jene, die sich die 15-20 Minuten Zeit für das Frühstück genommen haben.

 

Eine Studie der Harvard Medical School in Boston konnte folgenden Effekt aufzeigen: Ein regelmäßiges Frühstück kann das Risiko für Übergewicht sowie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen um rund 35-50 Prozent reduzieren. Das funktioniert natürlich nicht, wenn Sie sich bereits am Morgen einen Donut und andere süße Leckereien gönnen. Es kommt auf die Ausgewogenheit an – (vollkornige) Getreideprodukte sind Weißmehltoasts und süßen Aufstrichen vorzuziehen. Ein hochwertiges und kräftigendes Frühstück besteht aus hochwertigem Eiweiß, guten Fetten, Mineralstoffen und Vitaminen.

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